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Am 26. November 2013 veröffentlichten der Filmemacher Helmut Herbst zusammen mit den Filmhistorikern Jeanpaul Goergen und Klaus Kreimeier auf change.org einen Aufruf zur Sicherung des Filmerbes, der bis zum November 2014 von mehr als 5500 Persönlichkeiten unterzeichnet worden ist. Das Petitionsverfahren ist abgeschlossen.

Am 6. Oktober 2016 richtete die Initiative "Filmerbe in Gefahr" einen Aufruf an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags, der die Politiker der Großen Koalition auffordert, die im Koalitionsvertrag von November 2013 vereinbarten Maßnahmen zur Digitalisierung des Filmerbes endlich umzusetzen.

Diese Website soll weiterhin auf den akuten Notstand in unseren Filmarchiven aufmerksam machen und die politischen Entscheidungsträger in Bund und Ländern bewegen, sich deutlich stärker als bisher für die dauerhafte Bewahrung des vom Verfall bedrohten filmischen Kulturerbes einzusetzen. Mehr …

Keine Quersubventionierung des Bundesfilmarchivs mit Ländermitteln

Der Bremer Senat und die Mehrheit der Länder wollen sich nur bedingt an den Digitalisierungskosten beteiligen

18. Dezember 2016. – Der Bremer Senat begrüßt grundsätzlich die Entscheidung der Bund-Länder-Arbeitsgruppe, „die Digitalisierung des Filmerbes in Angriff zu nehmen“. Auf eine Anfrage der Abgeordneten Jens Crueger, Elombo Bolayela, Rainer Hamann, Björn Tschöpe und der Fraktion der SPD in der Bremischen Bürgerschaft (Landtag) machte er am 15. Dezember aber auch deutlich, dass er wie die Mehrheit der Länder, „eine Quersubventionierung des Bundesfilmarchivs mit Ländermitteln“ ausschließt. Wie diese sei er der Auffassung, dass „die Mittel für das Bundesarchiv allein vom Bund aufzubringen sind.“

Die Länder sollten allenfalls dann an den Kosten der Digitalisierung beteiligt werden, wenn sie „von den Restaurierungsmaßnahmen unmittelbar betroffen sind. Das wäre z.B. der Fall, wenn in einem Land ein betroffener historischer Filmbestand vorhanden ist, wenn ein Land bereits eigene Fördermittel vergeben hat oder wenn wirtschaftliche Interessen als Standort der beauftragten Kopierwerke eine Rolle spielen.“
Vollständiger Text der Antwort des Bremer Senats
[2016/12/18]

Bundesarchiv: Schließung der analogen Kopierwerke Mitte 2017?

Abhängig von den Fortschritten beim Aufbau einer digitalen Kopierstrecke

14. Dezember 2016. – Das Bundesarchiv hat mehrfach öffentlich betont, dass es seine Filmkopierwerke in Koblenz und Hoppegarten vor allem deshalb schließen will, weil ihm die Mittel fehlen, um Filme sowohl analog als auch digital zu sichern. Wie die Pressestelle des Bundesarchivs auf Anfrage mitteilt, wird als erstes das Kopierwerk am Standort Koblenz geschlossen, da dort mit dem altersbedingten Ausscheiden von Mitarbeitern das notwendige Fachwissen nicht mehr vorhanden sei.

Die schon beschafften chemikalischen Rohstoffe für die analoge Filmkopierung dürften noch bis etwa Mitte 2017 reichen. Über den Erwerb weiteren Materials werde das Bundesarchiv in Abhängigkeit von den Fortschritten beim Aufbau des neuen digitalen Kopierwerks entscheiden. Wie es weiter heißt, denkt das Bundesarchiv über eine Anschlussnutzung der analogen Kopierwerke durch Vermietung an Dritte nach. (JpG)



[2016/12/14]

Filmarchivierung im digitalen Zeitalter

Positionsbestimmungen der Archive

28. November 2016. – Die Ausgabe 2016 der Zeitschrift Forum. Das Fachmagazin des Bundesarchivs widmet sich auf 88 Seiten ausschließlich dem Thema „Filmarchivierung im digitalen Zeitalter“. Die wichtigsten Beiträge:
• Das Bundesarchiv und die Sicherung des nationalen Filmerbes (Michael Hollmann)
• Nationales Filmerbe, nationale Aufgaben: Sammeln, Bewahren, Erschließen, Präsentieren, Vermitteln (Rainer Rother)
• Filmarchivierung Digital – Ziele und praktische Rahmenbedingungen beim Wechsel von analoger zu digitaler Archivierung (Karl Griep)
• Die Rolle des Bundesarchivs als Teil der kulturellen Filmförderung. Versuch einer Standortbestimmung (Babette Heusterberg)
• Der Medienwechsel analog zu digital in der Filmproduktion und seine Auswirkungen auf die Archivierungsstrategie des Bundesarchivs (Egbert Koppe)
• Film digitization – LAC's perspective two years in (Douglas Smalley)
• Die Filmothek des Bundesarchivs: Chancen und Grenzen digitaler Filmbenutzung im Internet – Ein Praxisbericht (Annika Souhr-Könighaus)
• Für eine „Schule des Sehen“: Archivische Aspekte einer modernen Filmwissenschaft (Claudia Dillmann)


Forum. Das Fachmagazin des Bundesarchivs (201) als pdf
[2016/11/28]

Digitalisierung des Kurzfilms „Hommage à August Sander“ (1977)

Förderung durch die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur

27. November 2016. – Die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur fördert die Digitalisierung des 16mm-Kurzdokumentarfilms „Hommage à August Sander (1876-1964)“ (BRD 1977) von Pavel Schnabel mit 1.800 Euro. Die Förderung geht an den Regisseur. Sein Film wurde seinerzeit mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet. Der rheinland-pfälzische Fotograf August Sander ist vor allem für seine neusachliche Porträtkunst („Menschen des 20. Jahrhunderts“) bekannt.

Die Stiftung Rheinland-Pfalz engagiert sich mit Projektförderungen, institutionellen Förderungen und Stipendienvergaben in der Kunst- und Kulturlandschaft in Rheinland-Pfalz.



[2016/11/27]

Nordtiroler Amateurfilme digitalisiert

200.000 Minuten – Lernende Datenbank

27. November 2016. – Um die privaten Filmbestände von Nordtiroler Amateuren für die Nachwelt zu sichern, wurde 2009 das Gesamttiroler Interreg-IV-Projekt „Bewegtes Leben“ ins Leben gerufen. Im Bundesland Tirol reichten rund 6.000 Hobbyfilmer ihre analogen Filme zur kostenlosen Digitalisierung ein und stimmten der Veröffentlichung in einer Online-Datenbank zu. 11.500 Filme von 1928 bis 2009 mit über 200.000 Minuten wurden digitalisiert.

„Mit dem Online-Katalog eröffnen wir neue Forschungsmöglichkeiten zum Amateurfilm in Tirol. Es war uns ein besonderes Anliegen, diesen als lernende Datenbank zu konzipieren“, so Wolfgang Meighörner, Direktor der Tiroler Landesmuseen.

Die lernende Datenbank „Bewegtes Leben“ ist ein Projekt der Tiroler Landesmuseen, des Tiroler Bildungsforums und AltNeuland Bildschirmwerkstatt.


Hier geht es zur Datenbank
[2016/11/27]

Zwei Tropfen auf den heißen Stein

Mehr Mittel für die Digitalisierung des Filmerbes – Aber Beteiligung der Länder erforderlich – Keine Erhöhung für die Filmerbe-Einrichtungen

18. November 2016. – Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung vom 10. November 2016 Mittel sowohl zur Bewahrung als auch zur Digitalisierung des deutschen Filmerbes bewilligt. Der Etatposten „Digitalisierung des Filmerbes“ (Kap. 0452 Tit. 683 23) wird von einer auf zwei Millionen Euro verdoppelt. Allerdings sei es dafür erforderlich, wie es in der Pressemitteilung heißt, „dass die jeweiligen Länder die geförderten Projekte mitfinanzieren.“ Unklar ist, ob diese Mittel nur dann fließen, wenn sich die Länder auch an dem angestrebten Bund-Länder-Filmwirtschaft-Digitalisierungsfond beteiligen.

Die Mittel für die Bewahrung der deutschen Filmgeschichte, also für die tägliche Arbeit der Filmerbe-Einrichtungen, wurden dagegen nicht erhöht. Zwar wird der Etat der Deutschen Kinemathek (Kap. 0452 Tit. 683 21) im Vergleich zum Ansatz von 7.924.000 € auf 8.324.000 € angehoben; das ist aber genau die Höhe des Vorjahresetats. Für „sonstige Zuwendungen“ an die Kinemathek, die 2016 noch 50.000 € ausmachten, sind für 2017 keine Mittel mehr vorgesehen.

Desgleichen werden auch die Mittel für das Arsenal (unverändert 1.295.000 €) und für das Deutsche Filminstitut-DIF (unverändert 339.000 €) nicht erhöht.

Auch das Bundesarchiv erhält für „Maßnahmen zum Erhalt des Filmerbes“ (Kap. 0453, Tit 532 07) unverändert 236.000 €. Neu ist der … [more…]
Pressemitteilung Nr. 407 vom 11.11.2016 des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung
[2016/11/18]

Bund-Länder-Initiative zur Digitalisierung des deutschen Filmerbes: Berlin ist dabei

Rot-Rot-Grün stärkt das Medienboard

17. November 2016. – Berlin wird sich an der Bund-Länder-Initiative zur Digitalisierung des deutschen Filmerbes beteiligen, heißt es in der heute veröffentlichten Koalitionsvereinbarung zwischen den Landesverbänden der SPD, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/Die Grünen für die Legislaturperiode 2016-2021. Der nicht spezifizierte finanzielle Beitrag hierzu will die neue Koalition über das Medienboard Berlin-Brandenburg leisten.

Die Koalition will insgesamt die Digitalisierung fördern: „Berliner Kultureinrichtungen beherbergen ein unschätzbares kulturelles Erbe. Dieser Kulturschatz kann durch Digitalisierung nicht nur geschützt, sondern über das Internet weltweit zugänglich und nachnutzbar gemacht werden. Die Einrichtungen werden verpflichtet, Digitalisate – wo rechtlich möglich – unter Freien Lizenzen als open data zu veröffentlichen. Zur Erprobung innovativer Formate mit digitalen Technologien wird die Koalition einen Innovationsfonds für Projekte der Einrichtungen und der Freien Szene etablieren.“

Die Koalition wird zudem unter Leitung des Senats und zum Austausch mit öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren einen „Runden Tisch Medienbildung“ zum Umgang mit digitalen Medien in der schulischen und außerschulischen Bildung einrichten.

2016 förderte das Medienboard im Bereich Filmerbe bereits die DEFA-Stiftung mit 180.000 € (Dokumentar- und Spielfilme mit … [more…]
Link zur Koalitionsvereinbarung

Auf Anfrage teilt das Medienboard Berlin-Brandenburg mit, dass es kein Förderprogramm "Filmerbe" gibt. Entsprechende Projekte werden unter "Allgemein" und "Sonstige Vorhaben" gefördert. (19.12.2016)
[2016/11/17]

Zur Diskussion um das Positionspapier "Physische Datenträger nach der Digitalisierung: Behalten oder vernichten?" von Memoriav

Memoriav antwortet auf eine Zuschrift von Helmut Herbst

15. November 2016. – Helmut Herbst hatte sich am 30. April 2016 in einer Zuschrift "Behalten oder Vernichten" kritisch mit dem Positionspapier "Physische Datenträger nach der Digitalisierung: Behalten oder vernichten?" von Memoriav auseinandergesetzt, das wir hier kurz vorgestellt hatten.

Memoriav, der Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz, definierte darin strenge Kriterien, die bei einer allfälligen Vernichtung von Trägermaterialien – u.a. aus Fernseh- und Radioarchiven – erfüllt sein müssen. Die hier veröffentlichte ausführliche Antwort von Memoriav soll die Diskussion um einige grundsätzliche Überlegungen zum Unterschied zwischen Film- und Rundfunkarchiven und zwischen Priorisierung und Bewertung bereichern.


Ausführliche Antwort von Memoriav auf die Zuschrift von Helmut Herbst zu ihrem Positionspapier
[2016/11/15]

Dramatischer Appell an Kulturstaatsministerin Monika Grütters

Eberhard Junkersdorf: „Machen Sie die Rettung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und des deutschen Filmerbes zur Chefsache!“

29. Oktober 2016. – Mit dem dramatischen Appell „Retten Sie die Murnau-Stiftung!“ wandte sich der Filmproduzent Eberhard Junkersdorf an die Kulturstaatsministerin Monika Grütters. In einem Beitrag für Die Welt vom 29. Oktober beschreibt Junkersdorf, Ehrenpräsident der Filmförderungsanstalt (FFA) und von 2009 bis 2015 Vorsitzender des Kuratoriums der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, ihre finanzielle Situation als „bedrohlich“. Da die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender kaum noch Filme ankaufen, seien die Einnahmen aus Lizenz- und Weltverkäufen weggebrochen. Aus diesen Geldern habe die Stiftung aber stets ihre Kosten decken und Restaurierungen und Digitalisierungen finanzieren können.

Obschon die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien der Murnau-Stiftung in Aussicht gestellt habe, sie „aus der schwierigen, unverschuldeten finanziellen Lage zu retten“, sei nichts passiert. Im Gegenteil: „Warum hat man die Stiftung jetzt gezwungen, zunächst einmal das Stiftungskapital aufzubrauchen, obwohl man doch genau weiß, dass diese Entscheidung zwangsläufig in die Zahlungsunfähigkeit führt? Bevor die dann erreicht ist, muss der Stiftungsvorstand einen Insolvenzantrag stellen, um den strafrechtlichen Tatbestand der Insolvenzverschleppung zu vermeiden.“

Junkersdorf beklagt zudem, dass die Kulturpolitiker nicht bereit seien, die zur Bewahrung des … [more…]
Vollständiger Artikel
[2016/10/29]

Bestandskatalog deutscher Filme online

Förderung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien – Bestandsdaten des Bundesarchivs sollen bis 2010 eingepflegt werden

28. Oktober 2017. – Seit dem 20. Oktober 2017 ist die neue Rubrik „Bestandskatalog deutscher Filme“ auf Filmportal.de freigeschaltet. Der Katalog versteht sich als ein Schritt zur vollständigen Erfassung und Darstellung des deutschen Filmerbes. Er soll einen öffentlich zugänglichen Überblick über die in den Filmarchiven lagernden Filme ermöglichen und somit auch deren Digitalisierung erleichtern.

Träger des Bestandskatalogs sind das Deutsche Filminstitut-DIF und die Stiftung Deutsche Kinemathek. Er weist 8372 Filmwerke aus deren Beständen nach, die nach Mastermaterial sowie Archiv-, Sichtungs- und Verleihkopien aufgeschlüsselt sind. Der Katalog lässt sich nach Titeln, Produktionsjahr, Institution sowie den Materialarten "analog" und "digital" filtern.

Angaben zu den Filmen des Bundesarchivs sind derzeit noch nicht enthalten, da die Bereinigung der Erschließungsdaten aktuell noch in Arbeit ist. Wie das Bundesarchiv ferner mitteilt, sollen in Kooperation mit dem Deutschen Filminstitut-DIF bis zum Jahr 2020 alle Bestandsinformationen zu seinen Filmen in den übergreifenden Katalog eingeflossen sein.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat die Entwicklung der Katalogstruktur in einem Pilotprojekt sowie den Ausbau des Bestandskatalogs in den letzten Jahren mit insgesamt 400000 € an Projektmitteln gefördert. (JpG)


Zum Bestandskatalog deutscher Filme

Ergänzt am 15.11.2016.
[2016/10/28]

ZUGANG GESTALTEN! - Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe

Konferenz am 17./18. November 2016 im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin

20. September 2016. - "Die Digitalisierung des kulturellen Erbes hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Doch angesichts der rasanten technologischen Entwicklung der elektronischen Medien, der Projektorientierung von Kulturförderung und der Flüchtigkeit digitaler Kommunikation gewinnen Fragen nach der Nachhaltigkeit an Bedeutung. Auf der fünften internationalen Konferenz sollen (...) die damit zusammenhängenden Aspekte erörtert werden." (Aus dem Tagungsprogramm)

Am Donnerstag, den 17. November um 17.00 ist eine Diskussionsrunde zum Thema "Zwischen Essigsyndrom und digitalem Nirwana – Filmerbe heute" angesetzt. Nach dem ZKM-Werkstattbericht „Das Altern neuer Medien und die Kunst des Bewahrens“ und dem Film „Cinema Futures“ von Michael Palm diskutieren Michael Hollmann (Präsident des Bundesarchivs), Klaus Kreimeier (Medienwissenschaftler), Peter Weibel (Vorstand des ZKM) und Barbara Flückiger (Universität Zürich).


Zum Programm
[2016/10/21]

Jetzt online: Anhörung zur Digitalisierung des deutschen Filmerbes vom 19. Oktober 2016

Auch Ausschussmaterialien öffentlich zugänglich

20. Oktober 2016. – Die Stellungnahmen der Sachverständigen, die dem Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestags zur öffentlichen Anhörung des Antrags der Fraktion DIE LINKE „Nachhaltige Bewahrung, Sicherung und Zugänglichkeit des deutschen Filmerbes gewährleisten“ (BT-Drs. 18/8888) am 19. Oktober 2017 vorlagen, sind nun als pdf öffentlich zugänglich.

Auf der gleichen Website ist auch der Mitschnitt der Anhörung (1:47) online gestellt.


Hier geht es zu den Materialien und zur Aufzeichnung der Anhörung
[2016/10/20]


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