Stand der Digitalisierung

[2021/10/26]

Nationales Filmerbe neu definieren

Barbara Dierksen über Filmvermittlung am Deutschen Filminstitut

26. Oktober 2021. – In einem Interview mit der Deutschen Allgemeinen Sonntagszeitung vom 17. Oktober 2021 sprach Barbara Dierksen über ihre Arbeit in Bereich Filmbildung und Vermittlung beim Deutschen Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt am Main. Das Haus sieht sich seinem Leitbild zufolge als Vorreiter darin, „das Filmerbe zu bewahren und Filmkultur mit einer weltweiten Öffentlichkeit zu teilen.“ Dierksen fragt nach der Bedeutung des „nationalen Filmerbes“ für die Gegenwart: „Wir müssen das nationale Filmerbe neudefinieren und vor allem überlegen, wer dieses ‚wir‘ eigentlich genau ist.“ Ihre Überlegungen betreffen vorrangig die Öffnung des Filmmuseums für ein diverses Publikum u.a. durch partizipativ angelegte Projekte in Bereich der Filmvermittlung. Zwar bildeten Interkultur und Diversität seit Jahren einen Schwerpunkt des Hauses, „grundlegendere Veränderungen“ seien aber nötig. Wichtig sei vor allem eine kontinuierliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Gruppen, Initiativen und Vereinen aus der Stadtgesellschaft, mit Frauen, Jugendlichen und Migranten. Schließlich müsse sich das Einwanderungsland Deutschland auch in den Museen wiederfinden.

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kultur/deutsches-filmmuseum-und-filminstitut-schafft-raum-fuer-diversitaet-17587640.html

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Nr. 41, 17.10.2021

Permalink: filmerbe.org/ref/?433

frühere/spätere Versionen

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  • Leichte Fortschritte bei der Digitalisierung – Keine Verbesserung beim Online-Zugang  (Oktober 2019)
  • Schleppende Digitalisierung – Kaum Fortschritte beim Online-Zugang  (Oktober 2018)
  • Erst ganz am Anfang – Digitalisierung des deutschen Filmerbes  (Januar 2018)

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